Entstehung der Mädchenschule in Afghanistan

Schulbildung, Afghanistan
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Mädchenschule Afghanistan 

Was für uns selbstverständlich ist, gilt in anderen Kulturen als verpönt oder unangemessen. Für uns realitätsfern in der Kindheit keine Schule zu besuchen, um Bildung zu erwerben und seine beruflichen Träume damit zu verwirklichen.

Afghanistan zählt auch in der heutigen Zeit noch laut UNESCO zu eines der Länder mit der höchsten Analphabetenrate. Eines unserer zahlreichen Projekte ist die Mädchenschule in Afghanistan in der Provinz Nangarhar. Es galt als große Herausforderung die Eltern davon zu überzeugen, dass auch Mädchen eine Schule besuchen sollten, denn Bildung ist der Schlüssel sozialen und finanziellen Aufstiegs. Bildung bedeutet die Vermittlung von Werten, die an eine nächste Generation weitergegeben werden. Bildung beeinflusst Gesellschaften in ihrer Entwicklung. Bildung bedeutet intellektuelle Freiheit zu genießen und ermöglicht es Gesellschaften in ihrer Entwicklung zu prägen. Je höher die Priorität der Bildung in einer Gesellschaft ist, desto aufgeklärter werden ihre Mitglieder. Bildung eröffnet Türen, die einst geschlossen waren, Bildung ermöglicht neue Wege, die bisher unentdeckt blieben.

Die Mädchenschule enthält zurzeit 5 Klassenräume, 1 Bibliothek sowie 1 Büro und wird von ca. 250 Schülerinnen besucht, wobei zusätzlicher Unterricht für die Frauen aus den Dörfern angeboten wird. Es werden 11 Lehrerinnen beschäftigt, welche ursprünglich aus ärmeren Familien stammen. Der Unterricht findet sowohl vormittags als auch nachmittags statt: Die Schülerinnen werden in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die eine Hälfte 4 Stunden vormittags unterrichtet und die andere Hälfte für 3 Stunden nachmittags unterrichtet wird.

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